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Die Versicherung der Hundesitter

Bello kann noch so lieb sein, sein Hundesitter noch so verantwortungsvoll – passieren kann trotzdem immer etwas. Wer dann zahlt? Die richtige Haftpflichtversicherung.

Die braucht nicht nur jeder Hund, sondern auch (fast) jeder Hundesitter. Zumindest dann, wenn das Hundesitting nicht nur reine Gefälligkeit ist. Wer fremder Leut’s Vierbeiner hütet, einfach weil er so nett ist, braucht sich nicht extra abzusichern. Hauptsache, es fließen weder Geld noch Naturalien oder ähnliche Gegenleistungen. Betreuer im „Ehrenamt“ sind über die Hundehaftpflichtversicherung des Vierbeiners abgesichert. Was immer Bello in Wut oder Begeisterung anrichtet – die Hundehaftpflicht springt ein, wenn der Hundesitter wirklich nichts dafür kann. Was aber, wenn Bello selbst etwas passiert?

Damit keine unnötigen Probleme entstehen die sich um den Magen/Darm-Trakt des Hundes drehen, ist es immer gut das Hundetrockenfutter nicht in der Zeit umzustellen, in der der Hund beim Hundesitter ist.

Der Hund ist (k)eine Sache

Das Bürgerliche Gesetzbuch hilft. Darin steht dieser vielfach zu Recht gescholtene Paragraf, wonach Tiere zwar keine Sachen seien, im Fall der Fälle aber wie Sachen behandelt werden sollen. Erleidet Bello beim Hundesitter einen Schaden, wird er also genauso behandelt wie der Laptop oder das Fahrrad, das der freundliche Sitter geschrottet hat: Für Bellos Heilbehandlung kommt wie für die Reparatur die Privathaftpflicht des Hundesitters auf, die er hoffentlich hat. Voraussetzung ist wiederum, dass die Hundebetreuung eine reine Gefälligkeit war.

Achtung Profis

Sobald das Hundesitting entlohnt wird, gilt es nicht mehr als Gefälligkeit. Nun müssen professionelle Haftpflichtversicherungen her, um Bello abzusichern. Und den Hundesitter. Hundebesitzer sollten deshalb darauf achten, dass professionelle Hundebetreuer immer auch eine Betriebshaftpflicht beziehungsweise eine Berufshaftpflichtversicherung haben. Wer Mist baut im Amt, muss für Schäden aufkommen. Einen Profi, der keine Haftpflicht besitzt, kann man zwar mit seinem Privatvermögen zur Verantwortung ziehen. Im Ernstfall muss man sich dafür aber vors Gericht bemühen und ihm das Hab und Gut wegpfänden lassen. Wenn dort jedoch nichts zu holen ist, bleibt man auf den Kosten sitzen.

Keine Sperenzchen zulassen

Weil die Berufshaftpflicht zuweilen teuer ist, versucht manch findiger Hundesitter, seine Haftung auszuschließen. Dann sind „Haftungsausschlussklauseln“ im Betreuungsvertrag zu finden. Ein kompletter Haftungsausschluss ist Profis aber nicht erlaubt. Zulässig ist nur, die Haftung auf „Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit“ zu beschränken. Wenn der Hundesitter alles tut, um Schäden zu verhindern, und es passiert trotzdem etwas, haftet er nicht. Hundesitter-Verträge sind zudem sogenannte „Verwahrungsverträge“. Sie können und sollten schriftlich abgeschlossen werden, müssen aber nicht. Doch nur, weil man nicht darüber gesprochen hat, ist die Haftung des Hundesitters keinesfalls ausgeschlossen. Kommt der Hundesitter zu Bello nach Hause, sollte seine Haftpflicht eine „Schlüsselschaden-Versicherung“ beinhalten. Verliert der Betreuer Bellos Haustürschlüssel, kommt die Versicherung so auch für das Austauschen des Schlosses auf.

Tipps und Tricks in Sachen Hundesitter-Versicherung:

  • Die eigene Hundehaftpflicht immer aktuell halten
  • Professionelle Betreuer ohne Hundesitterhaftpflicht nicht engagieren
Gesundheit Pflege

Comments

  • Sabine ,

    Danke für die Infos! 🙂
    Ich habe nur eine Haftpflichtversicherung und seit kurzem auch eine Tierkrankenversicherung für meinen Vierbeiner. Bezüglich Versicherungen hole ich mir meistens einen Vergleich auf https://www.versicherung-online.net/ und entscheide mich dann.
    LG,
    Sabine

    • Finn ,

      Liebe Sabine,

      vielen Dank für deinen Tipp!

      Liebe Grüße, Ihr Irish Pure-Team

  • Ralf Huppertz ,

    Schade!
    Auch hier wieder nur verwirrende Nebensächlichkeiten und mißverständliche Äusserungen zur Hundesitterversicherung. Wen interessiert die Absicherung wegen Schlüsselverlust?? Das ist doch wirklich nebensächlich!
    Viel wichtiger wäre die Haftung des Tiersitters bei Personen- oder Sachschäden, die während des entlohnten Sittings entstehen und mit einer Mindestdeckung von 3 bis 5 Mio Euro abgesichert sein sollten.
    Doch auch hier wurde dies wieder ‚mal dem Hinweis auf eine Betriebs- oder auch Gewerbehaftpflicht oder auch mit der Privathaftpflicht des Hundesitters mißverständlich verknüpft.

    Deshalb hier mal ein Fakt für bezahltes Sitting!!!
    Das hier relevante Hundesitting erfolgt in Deutschland vorrangig in Form einer entlohnten Nebentätigkeit auf Basis eines angemeldeten 450 Euro-Minijobs. Und nach meinen Recherchen tritt in diesem Fall keine Versicherung nachweislich für Personen- oder Sachschäden ein, die unverschuldet während des Sittings entstehen!

    Bei nahezu allen Hundehalterversicherungen ist zusätzlich leider in den Tarifdetails auch noch dieses „Hüten durch Dritte“ mit dem Hinweis „nicht gewerblich“ zumindest verunsichernd ausgeschlossen (wegen Entgelt!?!? Ist eine bezahlte Nebentätigkeit schon „Gewerbe, gewerblich“??).
    Hinweise, dass auch solches Sitting gegen Entgelt auf Basis einer geringfügigen Nebentätigkeit dennoch sogar mit der absolut sinnvollen Hundehalterversicherung abgedeckt ist, sind in den Bedingungen/Tarifen der Hundehalterversicherung nahezu nie auffindbar. Obwohl es diesen Passus wohl tatsächlich geben soll.

    Separate Hundesitter-oder Hüteversicherungen tun zwar manchmal so, als wären solche Personen- und Sachschäden während des Sittings gedeckt. Fragt man allerdings genau nach, geht es maximal darum, den Tiersitter vor unberechtigten Forderungen zu schützen („abwehren“) oder läppische Forderungen (wie Schlüsselverlust oder Schäden am gesitten Tier bis 3000 Euro zu begleichen). Dafür zahlt der mündige Bürger aber sicher keinen Jahresbeitrag von um die 150 Euro!!

    Fazit:
    Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen Gefährdungshaftung (Hundehaltervesicherung) und der Verschuldenshaftung (möglicherweise während des Sittings).
    Trotzdem sollte zumindest bei der Tiersitterversicherung m.E. klar dargestellt werden, dass sie gerade im relevanten Fall von Sach- und Personenschäden auch tatsächlich eintritt. Vom Tiersitter verschuldet oder nicht sollte bei solch hohen Jahresbeiträgen egal sein. Schließlich beschreibt sich die Tiersitterversicherung auch oft selbst ähnlich einer Privathaftpflicht und fordert sogar noch deutlich höhere Beiträge.
    Ansonsten fühlt man sich zumindest als Hundebesitzer mit einem bezahlten Tiersitter eher „verschaukelt“ und nicht „versichert“. Selbst wenn der Tiersitter die Beiträge zu dieser Versicherung selbst zahlt.

    Und dann letztlich nur auf die Gefährungshaftung des Halters zu verweisen und sich mit dem Hinweis auf die Halterhaftpflicht aus der Verantwortung/Leistungspflicht zu ziehen, ist mir deutlich zu wenig. Im Zweifelsfall entzieht sich die Hundehalterhaftpflicht u.U. genauso gut aus der Leistungspflicht. Und wer zahlt dann? Das ist einfach => der Halter!!
    Lediglich Forderungen gegen den Tiersitter abzuwehren oder nur bei einem schuldhaften Verstoß des Sitters in Haftung zu gehen (oder möglicherweise abzuwehren) ist für den Sitter sicher beruhigend und hilfreich. Für mich als Hundehalter mit einem entlohnten Tiersitter ist es jedoch eine deutlich zu geringe Leistung bei unangemessen hohen Beiträgen.

    Das alles ist für mich deshalb sehr sehr schwammig und nicht kundengerecht weiterführend.
    Es könnte so einfach sein. Isset aber nicht!

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