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Golden Retriever

Lesedauer 7 min
Golden Retriever sitzt aufmerksam am Sandstrand bei Sonnenuntergang mit Meer im Hintergrund

Golden Retriever – der Hund mit dem goldenen Herzen und erstaunlicher Intelligenz

Kaum ein Hund gilt als so Familienfreundlich wie der Golden Retriever, dabei hat der Goldi weit mehr zu bieten als Kuscheleinheiten und glänzendes Fell. Wusstest du, dass der Golden Retriever in einer Auswertung zur Arbeits- und Gehorsamsintelligenz des American Kennel Clubs auf Platz 4 landet? Direkt hinter Border Collie, Pudel und Deutschem Schäferhund?
Das ist kein Social-Media-Mythos, sondern geht auf Ranglisten zurück, die auf den Untersuchungen des Hundepsychologen Stanley Coren basieren und bis heute von großen Rasseportalen aufgegriffen werden.

Kaum eine andere Hunderasse verbindet soziale Feinfühligkeit, Lernfreude und Familiennähe so selbstverständlich.
Genau deshalb ist der Golden Retriever nicht nur als Familienhund beliebt, sondern auch als Assistenzhund, Therapiehund oder im Rettungsdienst gefragt.

Grund genug, uns den Golden Retriever einmal genauer anzuschauen.

Golden Retriever-Welpe läuft über eine sonnige Wiese mit unscharfem Haus im Hintergrund

Steckbrief

Herkunft: Großbritannien (Schottland)
Größe: etwa 51–61 cm
Gewicht: etwa 25–34 kg
Lebenserwartung: meist 10–14 Jahre
Fell: mittellang, dicht, wasserabweisend
Farben: hellgold bis dunkelgold
Charakter: freundlich, intelligent, ausgeglichen, menschenbezogen
Geeignet für: Familien, aktive Paare, engagierte Einsteiger

Herkunft und Geschichte

Der Golden Retriever entstand im 19. Jahrhundert in Schottland. Ziel war ein zuverlässiger Apportierhund für die Jagd, der eng mit dem Menschen zusammenarbeitet und sowohl an Land als auch im Wasser konzentriert bleibt. Genau diese enge Kooperation ist bis heute tief im Wesen der Rasse verankert.

Schon früh wurde bei der Zucht nicht nur auf Leistung, sondern auch auf ein freundliches,
nervenfestes Temperament geachtet. Aggressivität hatte keinen Platz. Das Ergebnis ist ein Hund,
der Vertrauen sucht, Bindung lebt und gerne mit seinem Menschen arbeitet.

Aussehen

Älterer Golden Retriever sitzt entspannt auf einem grünen Feldweg zwischen herbstlich gefärbten Weinreben

Der Golden Retriever ist ein mittelgroßer bis großer Hund mit harmonischem, kräftigem Körperbau. Seine Bewegungen wirken fließend und ausdauernd. Typisch ist das dichte, wasserabweisende Fell, das glatt oder leicht gewellt sein kann und ihn auch bei kühleren Temperaturen gut schützt.

Im direkten Vergleich zum Labrador Retriever fällt vor allem die Fellstruktur auf: Während der Labrador kurzes, glattes Fell trägt, besitzt der Golden Retriever längeres Deckhaar mit weicher Unterwolle und oft eine deutliche Befederung an Rute, Brust und Läufen. Auch die Fellfarbe ist charakteristisch. Goldene Retriever zeigen ausschließlich Schattierungen von Creme bis Dunkelgold, während Labradore zusätzlich in schwarz und braun vorkommen.

Besonders prägend ist der freundliche Gesichtsausdruck des Golden Retrievers. Die dunklen Augen wirken aufmerksam und weich, fast so, als würde der Hund ständig zuhören.

Charakter und Wesen

Goldies gelten als ausgesprochen menschenbezogen. Er ist freundlich,
offen und in der Regel gut sozialverträglich. Seine große Stärke liegt in der Kombination aus
emotionaler Feinfühligkeit und hoher Lernbereitschaft.

Gleichzeitig ist er kein Hund, der mit reiner Beschäftigungslosigkeit glücklich wird. Als
ehemaliger Arbeitshund braucht er Aufgaben, Bewegung und geistige Anregung. Wird er dauerhaft
unterfordert, kann er unruhig oder frustriert werden.

Haltung und Alltag

Ein Golden Retriever möchte Teil des Alltags sein. Familienanschluss,
gemeinsame Aktivitäten und regelmäßige Bewegung sind für ihn essenziell. Reine Zwingerhaltung
oder lange Isolation passen nicht zu dieser Rasse.

Ideal sind ausgedehnte Spaziergänge, Apportierspiele, Nasenarbeit oder Dummytraining.
Auch ruhige Auszeiten gehören dazu, denn der Golden Retriever muss lernen, zwischen Aktivität
und Entspannung zu wechseln.

Erziehung

Der Golden Retriever gilt als leicht erziehbar, doch das bedeutet nicht, dass
er keine Führung braucht. Seine Sensibilität erfordert eine klare, faire und konsequente
Erziehung. Harte Methoden wirken eher kontraproduktiv.

Besonders in der Junghundephase zeigt sich oft viel Überschwang. Geduld, Struktur und ein
sauber aufgebautes Training sorgen dafür, dass aus dem freundlichen Wirbelwind ein
gelassener Begleiter wird.

Pflege

Das Fell benötigt regelmäßige Pflege. Besonders im
Fellwechsel verliert er viele Haare. Durch konsequentes Bürsten lassen sich Verfilzungen
und lose Unterwolle gut kontrollieren.

Auch Ohren, Pfoten und Krallen sollten regelmäßig überprüft werden. Durch die hängenden
Ohren neigen Golden Retriever etwas häufiger zu Ohrproblemen.

Ernährung

In der Regel lieben Goldis Futter und das nicht zu wenig. Um Übergewicht zu vermeiden,
kommt es auf eine ausgewogene, hochwertige Ernährung an. Eine klare Rezeptur mit gut
verdaulichen Proteinen und ohne unnötige Füllstoffe unterstützt Gesundheit, Fell und Gelenke. Doch wie bei jedem Hund, gibt es auch kleine Essdiven, die wählerisch sein können und die tägliche Fütterung zur Geduldsprobe machen können.

Wichtig ist, die Futtermenge an Aktivität, Alter und Körperbau anzupassen. Auch Leckerlis sollten bewusst eingesetzt und in die Tagesration eingerechnet werden.

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Gesundheit

Insgesamt gilt der Golden Retriever als robuste Rasse. Dennoch gibt es
rassetypische Themen wie Hüft- und Ellbogenerkrankungen, bestimmte Augenerkrankungen sowie
eine Neigung zu Haut- und Ohrenproblemen.

Verantwortungsvolle Zucht, regelmäßige tierärztliche Kontrollen, gutes Gewichtsmanagement
und ausreichend Bewegung tragen entscheidend zu einem langen, gesunden Hundeleben bei.

Für wen ist der Golden Retriever geeignet?

Ein Golden Retriever passt ideal zu Menschen, die Zeit investieren möchten,
gerne aktiv sind und ihren Hund in den Alltag integrieren. Er ist ein klassischer
Familienhund, der Nähe sucht und Bindung braucht.

Weniger geeignet ist er für Menschen, die sehr wenig Zeit haben oder einen distanzierten,
unabhängigen Hund bevorzugen.

Häufige Fragen zum Golden Retriever

Ist der Golden Retriever ein Anfängerhund?
Ja, wenn genügend Zeit für Erziehung, Bewegung und Beschäftigung vorhanden ist.

Wie viel Auslauf braucht ein Golden Retriever?
In der Regel mindestens ein bis zwei Stunden täglich, ergänzt durch geistige Auslastung.

Haart ein Golden Retriever stark?
Ja, besonders während des Fellwechsels. Regelmäßige Pflege ist wichtig.

Autor Kathrin Trusic
Kathrin Trušnic

Hundeernährungsexpertin

Kathrin Trušnic ist zertifizierte Hundeernährungsberaterin und leitet bei Irish Pure die individuelle Ernährungsberatung. Mit über zehn Jahren Praxis erstellt sie wissenschaftlich fundierte Futterpläne nach den offiziellen europäischen Ernährungsleitlinien für Heimtiere (FEDIAF) – vom sensiblen Welpen bis zum Senior. Wenn du mehr über Kathrin erfahren möchtest, oder eine individuelle und kostenlose Ernährungsberatung erhalten willst, klicke hier.

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