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Berner Sennenhund

Lesedauer 17 min
Ausgewachsener Berner Sennenhund steht auf einer Wiese vor Haus

Der Berner Sennenhund wiegt 50 Kilo und glaubt, er sei ein Schoßhund. Das macht ihn zur einzigen Hunderasse, bei der man Armmuskeln entwickelt, nur weil man ihn ständig vom Schoß runterschieben muss. Er legt sich dir auf die Füße, dann auf den Schoß, dann auf den halben Oberkörper und merkt nicht, dass du gerade das Gefühl in deinen Zehen verlierst. Genau in diesem Moment, zwischen Selbstaufgabe und stiller Rührung, begreift man diesen Hund und ein paar Dinge, die wir in diesem Artikel schon einmal vorweg nehmen wollen.

Steckbrief: Berner Sennenhund

  • Größe: Rüden 64 bis 70 cm (ideal 66 bis 68 cm), Hündinnen 58 bis 66 cm (ideal 60 bis 63 cm)
  • Gewicht: Rüden ca. 45 bis 55 kg, Hündinnen ca. 40 bis 48 kg (FCI gibt kein offizielles Gewicht vor)
  • Lebenserwartung: 7 bis 10 Jahre, viele Hunde werden nur 6 bis 8 Jahre alt
  • Herkunft: Schweiz (Region Bern, früher „Dürrbächler“ genannt)
  • FCI-Gruppe: Gruppe 2, Sektion 3, Schweizer Sennenhunde, Standard Nr. 45
  • Fell: lang, glatt oder leicht gewellt, mit Unterwolle, haart stark
  • Farbe: dreifarbig auf schwarzer Grundfarbe, mit weißer Blesse und Brust sowie rostbraunen Abzeichen an Wangen, über den Augen und an den Läufen
  • Bewegungsbedarf: mittel bis hoch, etwa 1,5 bis 2,5 Stunden täglich, kein Laufhund
  • Anfängergeeignet: bedingt, bei ausreichender Einarbeitung
  • Verträglich mit Kindern: ja, bei Kleinkindern wegen Größe und Ungestüm aber Vorsicht geboten
  • Verträglich mit anderen Hunden: in der Regel ja, bei guter Sozialisation
  • Ernährungsbesonderheiten: gelenkschonende Fütterung, hochwertige Proteine, Omega-3 sinnvoll, empfindliche Verdauung häufig

Charakter und Wesen: Der sanfte Riese mit eigenem Kopf

Der Berner gilt als Inbegriff des gutmütigen Hundes. Das stimmt auch, ist aber nur die halbe Geschichte. Er ist ruhig, ohne verschlafen zu sein, freundlich, ohne ein Kasper zu sein und hat eine sture Seite, die in keinem Werbeprospekt auftaucht.

Menschenbezogen ist er bis in die Pfoten und das sollte man wörtlich nehmen: Einen Berner hält man nicht im Garten und schon gar nicht allein. Er will dabei sein, egal ob beim Essen, beim Fernsehen oder beim Staubsaugen, vor dem er sich übrigens gleichzeitig fürchtet und von dem er trotzdem nicht weichen kann. Wer ihn viele Stunden täglich allein lässt, bekommt entweder einen depressiven Hund oder ein zerlegtes Wohnzimmer, manchmal beides.

Seine Reizschwelle ist hoch, er bellt selten grundlos und reagiert selten über. Das ist im Alltag angenehm, täuscht aber manche Halter in eine falsche Sicherheit hinein. Nur weil ein Hund ruhig ist, heißt das nicht, dass er keine Erziehung braucht, beim Berner schon gar nicht.

Fremden gegenüber ist er zurückhaltend und selten aggressiv, einfach kein Partyhund. Dann ist da noch ein Punkt, der in netten Rasseportraits gerne untergeht: Berner sabbern. Manche wenig, manche beeindruckend viel. Das gehört zum Paket. Wer seine weiße Bluse liebt, wählt die falsche Rasse.

Berner Sennenhund Welpe sitzt auf grünem Rasen vor Steinmauer

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Herkunft und Geschichte

Der Berner kommt aus der Gegend um Bern, sein alter Name „Dürrbächler“ stammt von einem Weiler bei Riggisberg. Seine Vorfahren waren keine Sofahunde, sondern Bauernhofhunde, die Kühe trieben, Höfe bewachten und schwere Milchkarren von der Alm ins Tal zogen. Ein Job für robuste, eigenständige Tiere, die auch dann noch wussten, was zu tun war, wenn der Bauer gerade nicht hinschaute.

Das erklärt vieles an seinem Wesen. Ein Hund, der einst allein Karren über Bergwege manövrierte, führt Kommandos nicht stumpf aus, sondern denkt kurz mit. Wer das als Sturheit interpretiert, hat ihn nicht verstanden. 1907 schlossen sich in Burgdorf ein paar Züchter zu einem Verein zusammen, 1954 erkannte die FCI die Rasse offiziell an. Heute zieht der Berner keine Karren mehr, sondern Herzen, was zwar der schönere Job ist, aber auch der weniger herausfordernde.

Haltung und Auslastung

Ein Berner braucht täglich etwa eineinhalb bis zweieinhalb Stunden Bewegung, aber bitte keine Joggingrunde und kein Nebenherlaufen am Fahrrad. Das wäre für seine Statur sogar schädlich. Er ist kein Laufhund, seine Masse verträgt keine Dauerbelastung. Sein Ding sind gemütliche Wanderungen, ausgiebiges Schnüffeln, Schwimmen und ruhiges Gehen in unebenem Gelände. Bergige Wege liegen ihm, urbane Pflastergeraden weniger.

Ohne geistige Beschäftigung wird er matt. Nasenarbeit mag er, Suchspiele, einfache Fährtenarbeit, alles was Köpfchen und Nase fordert, ohne ihn körperlich zu überfordern. Ein Border Collie ist er nicht. Wer ihm täglich fünfzehn neue Tricks beibringen will, frustriert beide Seiten. Aber eine Aufgabe will er haben. Ein Berner, der nur auf der Terrasse liegt, zeigt nach ein paar Wochen leise Unzufriedenheit mit weniger Appetit und weniger Interesse. Er dreht nicht auf, er dreht ab.

Wohnung oder Haus mit Garten? Ein Haus ist ideal, eine große Wohnung im Erdgeschoss geht auch, aber eine Stadtwohnung im vierten Stock ohne Aufzug ist aus orthopädischen Gründen ein echtes Problem. Welpen dürfen in den ersten Monaten keine Treppen laufen. Ausgewachsene Berner leiden an jedem Treppenhaus ihr Leben lang mit.

Erziehung: Kein Anfängerhund, auch wenn er oft so verkauft wird

Hier kommen wir zu einem Punkt, der in vielen Ratgebern zu weichgespült wird. Der Berner wird gern als „unkomplizierter Anfängerhund“ verkauft. Das stimmt nur unter einer Bedingung, nämlich dass der Anfänger bereit ist, Hundeerziehung ernsthaft anzugehen und das gilt übrigens für jede Hunderasse. Ein 50-Kilo-Hund ohne Grundgehorsam ist kein niedliches Problem, sondern ein echtes. Für dich, für deine Nachbarin und für die Joggerin, die er aus purer Freundschaft umwirft.

Erziehen lässt er sich gut, aber er will Führung und keine Dominanz. Harte Methoden funktionieren bei dieser Rasse nicht und nehmen ihm die Freude an der Mitarbeit. Wer ihn mit Geduld und klarer Linie führt, bekommt einen Hund, der freiwillig mitgeht, während der, der ihn brechen will, einen bekommt, der schlicht nicht mehr hinhört.

Die kritische Phase ist die Pubertät. In wenigen Monaten wird aus dem flauschigen Welpen ein halbstarker Riese, der fast sein Endgewicht erreicht hat, aber mental noch Kind ist. Wer in dieser Zeit die Hausaufgaben nicht macht, bekommt sie später kaum noch erledigt.

Berner Sennenhund sitzt im verschneiten Wald und hebt spielerisch eine Pfote

Gesundheit und typische Krankheiten: Der wunde Punkt dieser Rasse

Hier müssen wir ehrlich werden, auch wenn es kein schönes Kapitel ist. Der Berner Sennenhund ist gesundheitlich eine der problematischsten Rassen überhaupt, nicht weil er zart wäre, sondern weil die Kombination aus großem Körper, kleinem Genpool und jahrzehntelanger Selektion auf Optik einen beunruhigenden Katalog an Erbkrankheiten hinterlassen hat.

Die Zahlen sind hart: Rund 45 Prozent der Berner erreichen ihren achten Geburtstag nicht, etwa 72 Prozent werden keine zehn Jahre alt. Die häufigste Todesursache ist Krebs, besonders die maligne Histiozytose, ein histiozytäres Sarkom, das bei anderen Rassen selten vorkommt, bei dieser aber fast eine Signaturkrankheit darstellt. Dazu kommen Hüftgelenks- und Ellenbogendysplasie, Nierenerkrankungen, Magendrehung und Kreuzbandrisse, also eine Latte an Diagnosen, die man sich vor dem Welpenkauf wirklich einmal in Ruhe vor Augen führen sollte.

Das ist viel auf einmal, aber wichtig zu wissen, bevor man einen Welpen kauft. Der Schweizer Sennenhund-Verein hat 2013 einen genomischen Zuchtwert für das Histiozytensarkom eingeführt. Seriöse Züchter nutzen ihn, unseriöse kennen ihn nicht einmal. Genau deshalb kostet ein Welpe vom Hinterhofzüchter am Ende oft das Vielfache, weil die Tierarztrechnungen früh und heftig kommen.

Was das für die Welpensuche heißt, ist eigentlich schnell erklärt: Ein guter Züchter legt ungefragt die Gesundheitsuntersuchungen beider Elterntiere vor, also HD- und ED-Auswertung, idealerweise auch Zuchtwerte für Langlebigkeit und Histiozytose. Wer „Papiere hab ich keine, ist doch auch egal“ sagt, ist kein Züchter, sondern ein Vermehrer. Da geht man weiter.

Ernährung: Was ein großer Hund mit schwachen Gelenken wirklich braucht

Ernährung ist beim Berner kein Kosmetikthema, sondern Teil der Gesundheitsvorsorge. Ein großer Hund mit gelenkempfindlicher Statur und hohem Krebsrisiko profitiert spürbar von einer Kost, die wenig belastet und viel leistet. Das bedeutet einen hohen, aber nicht übertriebenen Fleischanteil, hochwertige Proteinquellen, wenig oder kein Getreide und Omega-3 in ernsthafter Menge für Gelenke und Immunsystem. Vor allem aber angepasste Kalorien, weil jedes Kilo Übergewicht direkt auf die Hüftgelenke drückt.

Welpen dürfen nicht zu schnell wachsen. Ein Berner-Welpe, der mit zu energiereichem Futter rasant zulegt, hat später fast sicher Gelenkprobleme. Hier lohnt sich die Abstimmung mit dem Züchter und dem Tierarzt mehr als der Blick auf die Packungsangabe.

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Was uns Berner-Halter am häufigsten schreiben

Von Berner-Haltern hören wir regelmäßig drei Dinge:
Das erste ist die Verdauung. Die ist bei vielen Bernern sensibler als erwartet. Was andere Hunde klaglos wegstecken, führt beim Berner häufig zu Durchfall oder Blähungen. Viele Halter berichten, dass der Wechsel auf getreidefreies Futter innerhalb von zwei bis drei Wochen einen sichtbaren Unterschied macht, was sich auch mit dem deckt, was tiermedizinisch für große Rassen mit Neigung zu Futtermittelunverträglichkeiten bekannt ist.

Das zweite sind Gelenkbeschwerden, die oft unterschätzt werden. Der Hund wirkt noch munter, aber die zweite Treppenstufe dauert plötzlich länger als früher, die Hinterhand wird zurückhaltender, das Aufstehen vom Liegen verzögert sich. Wer hier früh reagiert, mit Omega-3-reichem Futter, angepasster Bewegung und Gewichtskontrolle, kann seinem Hund oft Jahre an Lebensqualität schenken. Abwarten verschenkt Zeit, die ein Berner schlicht nicht hat.

Der dritte und wichtigste Punkt: Viele Halter suchen erst dann ein hochwertiges Futter, wenn Probleme auftreten. Bei einer Rasse mit dieser Gesundheitsbilanz ist das zu spät. Die Entscheidung für eine fleischreiche, getreidefreie Ernährung sollte spätestens mit dem ersten Lebensjahr fallen, nicht erst mit der ersten Tierarztrechnung.

Für wen ist der Berner Sennenhund geeignet?

Der Berner ist ein Hund für Menschen mit Zeit, also echter Zeit, nicht Restzeit nach Feierabend. Wer fünf Tage die Woche acht Stunden außer Haus ist, tut dieser Rasse nichts Gutes, denn sie braucht Gesellschaft, gemächliche Bewegung an frischer Luft, einen ruhigen Rückzugsort und Menschen, die verstehen, dass er kein Deko-Hund ist.

Er passt zu Familien mit Kindern, zu aktiven Paaren, zu Menschen auf dem Land oder am Stadtrand. Ein Punkt, den wir hier aber ernsthaft einordnen wollen, weil er oft ignoriert wird: Der Berner ist zwar ein Familienhund mit großem Herzen für Kinder, aber er bringt ein Gewicht und eine körperliche Präsenz mit, die man gerade bei Kleinkindern nicht unterschätzen sollte. Ein ausgewachsener Berner, der sich freut, kann ein dreijähriges Kind schlicht umwerfen, ohne es zu merken. Und die Welpenphase ist in dieser Hinsicht noch heikler, weil ein Berner-Welpe innerhalb weniger Monate massiv wächst, dabei aber noch wie ein Tollpatsch durch die Wohnung stolpert, in Kurven wegrutscht und gern mal mit dem halben Körper in einem Kinderwagen landet.

Das heißt nicht, dass Berner und Kleinkinder nicht zusammenpassen. Es heißt, dass man die ersten Jahre bewusst managen muss: Rückzugsorte für den Hund, Rückzugsorte für das Kind, keine unbeaufsichtigten Nickerchen auf dem Boden und die klare Regel, dass Hund und Kleinkind nie ohne Erwachsenen zusammen sind. Familien mit Kindern ab sechs, sieben Jahren haben es in der Praxis deutlich entspannter.

Weniger passt der Berner zu Vielreisenden ohne Betreuung, zu Stadtwohnern ohne Lift und Grünfläche und zu Sportlern, die einen Joggingpartner suchen. Ehrlich gesagt auch weniger zu Menschen, die einen frühen Abschied emotional schwer verkraften, denn wer sich nicht vorstellen kann, einen geliebten Hund mit sieben Jahren gehen zu lassen, sollte das vorher ernst durchdenken. Es passiert leider oft genug.

FAQ zum Berner Sennenhund

Ist ein Berner Sennenhund gut für Anfängerhund?

Nur bedingt. Er ist gutmütig und grundsätzlich gut erziehbar, bringt aber 50 Kilo Lebendgewicht, eine sture Ader und einen kritischen Gesundheitszustand mit, der Erfahrung im Umgang mit dem Tierarzt erfordert. Wer bereit ist, eine Hundeschule zu besuchen, sich intensiv einzulesen und einen seriösen Züchter auszuwählen, kann mit einem Berner als Ersthund glücklich werden. Wer Erziehung nebenbei erledigen will, eher nicht.

Warum werden Berner Sennenhunde nicht so alt?

Dafür gibt es mehrere Gründe, die sich unglücklich verstärken. Große Hunde altern biologisch schneller als kleine, das ist bei allen Riesenrassen so. Beim Berner kommt dazu, dass die Rasse erst Anfang des 20. Jahrhunderts einheitlich gezüchtet wurde und dabei aus einer kleinen Ausgangspopulation entstand. Dieser kleine Genpool hat in Kombination mit jahrzehntelanger Selektion auf bestimmte optische Merkmale die Häufigkeit schwerer Erbkrankheiten erhöht, besonders von Krebsformen wie dem histiozytären Sarkom. Die Zucht versucht seit Jahren gegenzusteuern mit Zuchtwerten für Langlebigkeit, aber solche Verbesserungen brauchen viele Generationen.

Wie viel kostet ein Berner Sennenhund?

Ein Welpe vom seriösen Züchter kostet in der Regel zwischen 1.500 und 2.500 Euro, in Einzelfällen auch mehr. Dazu kommen laufende Kosten für ein großes Tier: Futter zwischen 80 und 120 Euro pro Monat, Versicherung, regelmäßige Tierarztbesuche und bei dieser Rasse leider überdurchschnittlich hohe Behandlungskosten, weil Krebs- und Gelenkerkrankungen teuer werden können. Realistisch sollte man über die Lebenszeit eines Berners mit 15.000 bis 20.000 Euro rechnen, oft mehr. Wer bei der Anschaffung beim Vermehrer spart, zahlt diese Ersparnis meist an den Tierarzt zurück.

Warum kein Berner Sennenhund?

Weil er nicht zu jedem passt und das auch nicht soll. Seine kurze Lebenserwartung ist für viele Menschen emotional belastend. Er haart das ganze Jahr, sabbert je nach Linie mehr oder weniger, braucht sehr viel Zeit mit seinen Menschen und verträgt Alleinsein schlecht. Er ist kein Joggingpartner, keine Stadtwohnungs-Lösung und kein Hund, den man nebenbei hält. Wer eine pflegeleichte, langlebige und sportliche Rasse sucht, ist bei fast jedem anderen Hund besser aufgehoben. Wer einen sanften, menschenbezogenen Begleiter sucht und bereit ist, die Schattenseiten bewusst mitzunehmen, findet im Berner einen der treuesten Hunde überhaupt.

Was am Ende bleibt

Der Berner Sennenhund ist einer der liebenswertesten Familienhunde überhaupt, aber er ist nicht der einfachste und nicht der langlebigste. Wer ihn nimmt, entscheidet sich für intensive Jahre, aber leider nicht für viele. Das ist kein Grund, die Finger von ihm zu lassen, sondern ein Grund, sehr genau auszusuchen, ehrlich zu füttern und sehr kritisch zu fragen, bevor man einen Welpen mitnimmt. Ein Berner verdient Menschen, die wissen, worauf sie sich einlassen. Menschen, die bleiben.

Autor Kathrin Trusic
Kathrin Trušnic

Hundeernährungsexpertin

Kathrin Trušnic ist zertifizierte Hundeernährungsberaterin und leitet bei Irish Pure die individuelle Ernährungsberatung. Mit über zehn Jahren Praxis erstellt sie wissenschaftlich fundierte Futterpläne nach den offiziellen europäischen Ernährungsleitlinien für Heimtiere (FEDIAF) – vom sensiblen Welpen bis zum Senior. Wenn du mehr über Kathrin erfahren möchtest, oder eine individuelle und kostenlose Ernährungsberatung erhalten willst, klicke hier.

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