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Malteser

Lesedauer 11 min
Malteser Welpe mit rotem Halsband sitzt auf Holzboden und blickt neugierig

Malteser Hund – kleiner Aristokrat mit großer Wirkung

Schon im antiken Rom galt der Malteser als Statussymbol wohlhabender Damen. Ein Hund, der nicht draußen arbeitete, sondern mitten im Leben stattfand. Diese Rolle hat sich bis heute kaum verändert: Der Malteser ist kein Mitläufer, sondern ein Begleiter, der Nähe sucht, Aufmerksamkeit einfordert und sich eng an seinen Menschen bindet.

Sein feines Gespür für Stimmungen, kombiniert mit lebendiger Verspieltheit, macht ihn zu einem Hund, der den Alltag deutlich prägt. Zwischen ruhigen Momenten auf dem Schoß und überraschend wachem Temperament entsteht ein Zusammenleben, das Nähe, Pflege und Zeit voraussetzt.

Ein Malteser bringt Eleganz ins Haus, aber auch Verantwortung. Worauf es bei Charakter, Haltung, Pflege und Ernährung wirklich ankommt, schauen wir uns jetzt im Detail an.

Steckbrief Malteser

  • Größe: 20 bis 25 cm
  • Gewicht: 3 bis 4 kg
  • Lebenserwartung: 12 bis 15 Jahre
  • Fell: Lang, seidig, weiß, ohne Unterwolle
  • Charakter: anhänglich, sensibel, verspielt, aufmerksam
  • Bewegungsbedarf: mittel
  • Pflegeaufwand: hoch
  • Geeignet für: Familien, Paare, Senioren und Menschen mit viel Zeit
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Herkunft und Geschichte des Maltesers

Der Malteser gehört zu den ältesten bekannten Begleithunden Europas. Seine Geschichte reicht viele Jahrhunderte zurück in den Mittelmeerraum. Ob der genaue Ursprung tatsächlich auf Malta liegt, wird bis heute diskutiert. Sicher ist aber: Diese Rasse wurde sehr früh als Gesellschaftshund geschätzt und nicht für harte Arbeit gezüchtet.

Genau darin liegt ein wichtiger Unterschied zu vielen anderen Hunderassen. Der Malteser sollte nie Herden treiben, Wild stellen oder Höfe bewachen. Seine eigentliche Aufgabe war die enge Nähe zum Menschen. Diese alte Funktion prägt ihn bis heute stärker als jedes äußere Merkmal. Er möchte dabei sein, wahrgenommen werden und seinen festen Platz im Alltag haben.

Wer das versteht, versteht die Rasse. Der Malteser ist kein Hund für ein Leben am Rand, sondern für ein Leben mittendrin.

Malteser Welpe läuft mit gelbem Spielzeug im Maul durch Innenraum

Aussehen: Was den Malteser so besonders macht

Der Malteser ist klein, wirkt aber nie unscheinbar. Sein langes, seidiges, reinweißes Fell verleiht ihm eine fast aristokratische Ausstrahlung. Dazu kommen die dunklen Augen, die schwarze Nase und ein Gesichtsausdruck, der gleichzeitig wach und sanft wirkt.
Typisch für die Rasse ist das Fell ohne Unterwolle. Das hat Vor- und Nachteile. Einerseits verliert der Malteser oft weniger Haare als viele andere Hunde. Andererseits braucht das Haarkleid deutlich mehr Pflege, weil es schnell verfilzen kann.

Viele Halter entscheiden sich im Alltag für einen kürzeren Schnitt. Das ist keine Stilfrage, sondern oft einfach praktisch. Ein gepflegter Malteser mit kürzerem Fell wirkt genauso charmant und ist im täglichen Zusammenleben oft unkomplizierter.

Charakter und Wesen: sensibel, charmant und erstaunlich wach

Der Malteser wird gern als Schoßhund belächelt. Das greift zu kurz. Ja, er liebt Nähe, Körperkontakt und gemeinsame Ruhe. Gleichzeitig steckt in ihm ein aufmerksamer, kluger und durchaus selbstbewusster kleiner Hund.

Viele Malteser reagieren sehr fein auf Stimmungen. Sie merken schnell, ob es im Haus ruhig, angespannt oder fröhlich ist. Diese Sensibilität macht sie zu engen Begleitern, verlangt aber auch einen fairen Umgang. Harte Erziehung oder ein lauter Ton passen nicht zu dieser Rasse.

Typisch für den Malteser sind:

  • eine starke Bindung an seine Bezugsperson
  • ein freundliches, oft fröhliches Wesen
  • eine gute Lernfähigkeit
  • Wachsamkeit ohne echte Schärfe
  • Verspieltheit bis ins höhere Alter

Gerade dieser Mix macht ihn so beliebt. Der Malteser ist weich im Herzen, aber keineswegs langweilig. Er bringt Leben ins Haus, ohne ständig Unruhe zu stiften.

Malteser Welpe spielt mit rotem Ball auf Holzboden in der Wohnung

Haltung: Passt ein Malteser in deinen Alltag?

Der Malteser braucht keine riesige Wohnfläche. Er kann sich in einer Stadtwohnung genauso wohlfühlen wie in einem Haus mit Garten. Entscheidend ist etwas anderes: Er möchte nicht bloß versorgt, sondern einbezogen werden.

Diese Rasse passt gut zu Menschen, die ihren Hund gern nah bei sich haben. Der Malteser begleitet seinen Menschen mit großer Selbstverständlichkeit durch den Tag. Er liegt nicht irgendwo im Hintergrund, sondern sucht den Kontakt. Wer viel unterwegs ist und den Hund oft lange allein lassen muss, wird dieser Rasse nur schwer gerecht.

Für den Alltag wichtig sind:

  • regelmäßige Spaziergänge
  • kleine Spiel- und Lerneinheiten
  • frühes Training fürs Alleinbleiben
  • feste Routinen und viel soziale Nähe

Ein Malteser braucht keine sportlichen Höchstleistungen. Er braucht Verlässlichkeit. Genau das macht ihn für viele Menschen so angenehm und gleichzeitig so anspruchsvoll.

Erziehung

Weil der Malteser klein ist, wird bei seiner Erziehung oft zu viel durchgehen gelassen. Das ist ein klassischer Fehler. Auch ein niedlicher Hund braucht klare Regeln, sonst entwickelt sich schnell ein Verhalten, das im Alltag anstrengend wird. Dazu gehören ständiges Bellen, starke Anhänglichkeit oder das Einfordern von Aufmerksamkeit zu jedem Zeitpunkt.

Der Malteser lernt gut, wenn die Atmosphäre freundlich und ruhig bleibt. Lob, Wiederholung und klare Grenzen funktionieren deutlich besser als Druck. Mit einer guten Führung zeigt er sich aufmerksam, kooperativ und erstaunlich fein in der Kommunikation.

Besonders wichtig ist es, früh an folgenden Punkten zu arbeiten:

  • ruhig allein bleiben
  • Besucher entspannt begrüßen
  • Leinenführigkeit
  • Pflege gelassen akzeptieren

Vor allem der letzte Punkt wird oft unterschätzt. Ein Malteser, der Bürsten, Augenpflege und Fellkontrolle früh positiv kennenlernt, macht das Leben später deutlich leichter.

Malteser Welpe liegt entspannt auf rosa Decke und schaut ruhig

Pflege: schön, aber nicht nebenbei

Der größte Pflegepunkt beim Malteser ist ganz klar das Fell. Es sieht edel aus, verlangt aber Konsequenz. Wer sich für diese Rasse entscheidet, sollte tägliches Bürsten nicht als Ausnahme, sondern als festen Teil des Alltags sehen.

Hinzu kommt die Pflege der Augenpartie. Bei weißen Hunden fallen Tränenspuren besonders schnell auf. Das ist nicht immer ein gesundheitliches Problem, sollte aber beobachtet und sauber gehalten werden.

Wichtig bei der Pflege sind:

  • regelmäßiges Bürsten, am besten täglich
  • Kontrolle von Augen, Ohren und Pfoten
  • gute Zahnpflege
  • bei Bedarf ein professioneller Schnitt

Gerade die Zahnpflege verdient Aufmerksamkeit. Kleine Rassen neigen häufiger zu Zahnstein und Zahnproblemen. Wer hier früh dranbleibt, erspart dem Hund oft viel.

Ernährung

Beim Malteser sieht man gutes Futter oft besonders schnell. Fell, Haut, Verdauung und allgemeine Vitalität reagieren spürbar auf die Qualität der Ernährung. Eine Rasse mit feinem Fell und sensiblem Auftreten profitiert von klaren Zutaten, guter Verträglichkeit und einer Zusammensetzung, die den kleinen Körper nicht unnötig belastet.

Wichtig ist ein Futter, das hochwertiges Eiweiß liefert, gut verdaulich ist und auf unnötige Füllstoffe verzichtet. Gerade kleine Hunde fressen zwar weniger Menge, reagieren aber oft sensibler auf minderwertige Rezepturen.

Für eine natürliche und ausgewogene Versorgung lohnt sich ein Blick auf das Sortiment von Irish Pure. Hochwertiges Trockenfutter, saftiges Nassfutter und funktionale Snacks lassen sich gut in den Alltag mit einem Malteser integrieren.

Gerade bei kleinen Begleithunden zahlt sich Qualität jeden Tag aus. Ein gut gefütterter Malteser wirkt oft konzentrierter, ausgeglichener und gepflegter. Das merkt man nicht erst auf dem Napfetikett, sondern im ganz normalen Alltag.

Gesundheit: typische Themen beim Malteser

Der Malteser gilt insgesamt als langlebige und robuste Rasse. Trotzdem gibt es einige Punkte, die man kennen sollte. Dazu gehören vor allem Zahnprobleme, Tränenflecken und teils eine empfindliche Verdauung. Auch Patellaprobleme können bei kleinen Hunderassen grundsätzlich vorkommen.

Wichtig ist eine verantwortungsvolle Auswahl des Züchters, regelmäßige tierärztliche Kontrollen und ein genauer Blick auf Gewicht, Gebiss und Bewegungsfreude. Gerade weil der Malteser oft so leicht und zart wirkt, werden erste Warnzeichen manchmal zu spät ernst genommen.Gesundheit beginnt bei dieser Rasse nicht erst in der Tierarztpraxis. Sie beginnt im Alltag: mit Pflege, gutem Futter, Zahnhygiene, Bewegung und einer Haltung, die zum Wesen des Hundes passt.

Malteser läuft fröhlich über grünen Rasen im Freien

Für wen ist der Malteser geeignet?

Der Malteser passt gut zu Menschen, die sich einen kleinen, engen Begleiter wünschen und Freude an Nähe haben. Er kann wunderbar zu Familien, Paaren oder älteren Menschen passen, solange genug Zeit für Ansprache, Pflege und gemeinsames Leben da ist.

Weniger gut passt er zu Menschen, die einen besonders unabhängigen Hund suchen oder ihren Vierbeiner regelmäßig viele Stunden allein lassen müssen. Auch wer Pflege am liebsten auf das Nötigste reduzieren möchte, wird mit dieser Rasse auf Dauer eher unglücklich.

Der Malteser ist ideal für dich, wenn du einen Hund suchst, der:

  • eng an deiner Seite lebt
  • klein, aber charakterstark ist
  • fein auf Stimmung reagiert
  • nicht extrem viel Auslauf, aber viel Nähe braucht

FAQ zum Malteser

Ist der Malteser ein Anfängerhund?

Ja, grundsätzlich schon. Seine freundliche Art und seine Größe machen den Einstieg oft leicht. Trotzdem sollte man Pflege, Bindung und Erziehung nicht unterschätzen.

Haart ein Malteser viel?

Meist verliert er vergleichsweise wenig Haare. Das Fell wächst jedoch kontinuierlich und muss regelmäßig gepflegt werden.

Wie viel Bewegung braucht ein Malteser?

Er braucht tägliche Spaziergänge und kleine Beschäftigungseinheiten, aber keine sportlichen Extremprogramme.

Kann ein Malteser gut allein bleiben?

Nicht von Natur aus. Das Alleinbleiben sollte behutsam aufgebaut werden, weil der Malteser sehr menschenbezogen ist.

Ist der Malteser für Familien mit Kindern geeignet?

Ja, wenn die Kinder ruhig und respektvoll mit dem Hund umgehen. Wegen seiner zarten Größe sollte man das Zusammenspiel gut begleiten.

Fazit: Ein kleiner Hund, der viel Nähe mitbringt

Der Malteser ist weit mehr als ein hübscher Begleithund. Er ist sensibel, anhänglich, aufmerksam und im besten Sinne nah am Menschen. Gerade diese starke Bindungsfähigkeit macht ihn so besonders. Sie macht ihn aber auch zu einer Rasse, die nicht nebenbei läuft.

Wenn du einen kleinen Hund suchst, der mitten im Alltag lebt, feine Antennen für sein Umfeld hat und mit Charme, Wachheit und Zuneigung punktet, kann der Malteser hervorragend zu dir passen. Mit guter Pflege, klarer Führung und hochwertiger Ernährung wird aus diesem kleinen weißen Hund ein erstaunlich großer Teil des Lebens.

Autor Kathrin Trusic
Kathrin Trušnic

Hundeernährungsexpertin

Kathrin Trušnic ist zertifizierte Hundeernährungsberaterin und leitet bei Irish Pure die individuelle Ernährungsberatung. Mit über zehn Jahren Praxis erstellt sie wissenschaftlich fundierte Futterpläne nach den offiziellen europäischen Ernährungsleitlinien für Heimtiere (FEDIAF) – vom sensiblen Welpen bis zum Senior. Wenn du mehr über Kathrin erfahren möchtest, oder eine individuelle und kostenlose Ernährungsberatung erhalten willst, klicke hier.

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