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Bichon Frisé

Lesedauer 12 min
Bichon Frisé sitzt auf einem Holzhocker in einem sonnigen Park mit unscharfem Hintergrund

Jahrhundertelang lebte der Bichon Frisé an den Höfen europäischer Könige und das nicht als Jagdhund oder Wächter, sondern schlicht als Gesellschafter. Heinrich III. von Frankreich soll ihn im 16. Jahrhundert so sehr geliebt haben, dass er seinen Bichon Frisé in einem Körbchen um den Hals trug. Diese Geschichte erzählt eigentlich alles darüber, was diesen kleinen weißen Lockenkopf ausmacht. Das Körbchen um den Hals ist heute out. Aber wer einen Bichon Frisé hat, findet früher oder später trotzdem eine Lösung, um ihn immer dabei zu haben.

Steckbrief: Bichon Frisé auf einen Blick

  • Größe: 23–30 cm Schulterhöhe
  • Gewicht: 3–5 kg
  • Felltyp: Lockig, dicht, verliert kaum Haare
  • Farbe: Weiß (gelegentlich cremefarbene Töne)
  • Lebenserwartung: 12–15 Jahre
  • FCI-Gruppe: Gruppe 9 (Gesellschafts- und Begleithunde)
  • Ursprungsland: Belgien / Frankreich
  • Geeignet für: Familien, Senioren, Wohnungshaltung, Allergiker (bedingt)

Bichon Frisé liegt im Hundebett und spielt mit Stofftier neben blühender Orchidee am Fenster

Herkunft: Warum heißt er eigentlich Bichon Frisé?

Der Name „Bichon Frisé“ kommt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie „gelockter Schoßhund“. „Bichon“ leitet sich wahrscheinlich von „barbichon“ (kleiner Pudel) ab, „frisé“ heißt schlicht „gelockt“. Die Rasse hat ihre Wurzeln im Mittelmeerraum, wo ähnliche kleine Lockenhunde schon in der Antike bekannt waren. Über Handelswege gelangte der Bichon Typ nach Europa, wo er vor allem in Spanien, Italien und schließlich Frankreich populär wurde. Im 16. und 17. Jahrhundert war er fester Bestandteil des Adelslebens. Nach dem Ersten Weltkrieg verschwand er fast vollständig aus den Adelssalons und wurde zeitweise von Straßenkünstlern und Zirkusleuten gehalten, was erklärt, warum er so lernfreudig und menschenbezogen geblieben ist. Die Rasse wurde offiziell 1933 vom belgischen und französischen Kennel Club anerkannt.

Aussehen: Der weiße Lockenkopf

Der Bichon Frisé ist kompakt und trotzdem nie plump. Sein markantestes Merkmal ist das dichte, lockige Fell, das sich weich anfühlt wie Watte und das kaum Haare verliert. Anders als bei vielen anderen Rassen findet man beim Bichon also so gut wie keine Hundehaare auf Sofa oder Pullover. Die Haare wachsen dabei so, dass das Gesicht durch das umgebende Fell rund und samtig wirkt, fast wie ein weicher Ball. Die Augen sind dunkel, rund und ausdrucksstark, die Nase schwarz. Der Schwanz wird locker über dem Rücken getragen.

Das Fell ist fast immer reinweiß, bei Welpen sind gelegentlich leicht cremefarbene oder apricotfarbene Stellen sichtbar, die sich meist mit der Zeit herauswachsen. Der Bichon Frisé gehört übrigens zu den kleinen Hunderassen, die kaum haaren – pflegeleicht ist das Fell trotzdem nicht: Es verfilzt schnell und muss regelmäßig gebürstet und professionell getrimmt werden.

 

Bichon Frisé mit geneigtem Kopf sitzt vor einer strukturierten Metalltür

Charakter: Fröhlich, verspielt und sehr menschenbezogen

Wer einen Bichon Frisé beschreiben soll, kommt an einem Wort nicht vorbei: fröhlich. Diese Hunde strahlen eine grundsätzliche Lebensfreude aus, die sich auf das gesamte Umfeld überträgt. Sie sind verspielt, aufgeschlossen und lieben Gesellschaft – von Menschen genauso wie von anderen Hunden. Der Bichon bellt nicht übermäßig, neigt aber dazu, die Menschen, die er liebt, sehr eng zu begleiten.

Gut zu wissen: Der Bichon Frisé kann Trennungsangst entwickeln, wenn er zu viel Zeit alleine verbringt. Das ist keine Schwäche der Rasse, sondern schlicht das Ergebnis von Hunderten Jahren Zucht auf menschliche Nähe. Wer viele Stunden täglich außer Haus ist und keine Möglichkeit hat, den Hund mitzunehmen oder abzugeben, sollte das ernsthaft bedenken.

Was viele unterschätzen: Bichons sind intelligent und lernbereit. Sie lernen Tricks schnell und haben Spaß daran – was auf ihre Zirkusvergangenheit zurückgeht. Monotones Training funktioniert hier nicht, Abwechslung und positive Verstärkung dagegen sehr gut.

Haltung: Klein, aber anspruchsvoller als er aussieht

Vom Format her passt der Bichon Frisé in fast jede Lebenssituation: Wohnung, Haus, Stadt oder Land. Er braucht keine riesigen Gärten und kommt gut mit moderater Bewegung zurecht. Zwei bis drei Spaziergänge täglich, gerne mit Spieleinheiten und kleinen Denkaufgaben, reichen ihm. Was er dafür unbedingt braucht, ist viel Kontakt zu seinen Menschen.

Die Fellpflege ist bei dieser Rasse ein echter Faktor, den man nicht unterschätzen sollte. Das lockige Fell verfilzt ohne regelmäßiges Bürsten schnell und muss alle acht bis zwölf Wochen professionell geschnitten werden. Wer das nicht einplanen kann oder möchte, hat mit dieser Rasse auf Dauer wenig Freude. Augen- und Ohrenpflege gehören ebenfalls zur Routine, denn Bichons neigen zu Tränenflecken und Ohreninfektionen.

Bichon Frisé Nahaufnahme mit flauschigem weißen Fell und aufmerksamem Blick

Ernährung: Was der kleine Lockenkopf wirklich braucht

Der Bichon Frisé hat eine vergleichsweise empfindliche Verdauung. Minderwertiges Futter mit vielen Getreideanteilen, künstlichen Additiven oder unklaren Fleischquellen verträgt er oft schlecht – sichtbar durch weiche Ausscheidungen, Hautprobleme oder stumpfes Fell. Das ist keine Einbildung: Viele Bichon-Halter berichten, dass sich nach einer Futterumstellung auf hochwertigere Produkte vieles verbessert hat.

Besonders das weiße Fell reagiert auf Farbstoffe und schlechte Inhaltsstoffe – Tränenflecken werden oft stärker, wenn das Futter nicht passt. Wer also auf das Erscheinungsbild seines Bichons Wert legt, hat einen guten Grund, bei der Futterqualität nicht zu sparen.

Ein getreidefreies Futter mit klar deklarierter Fleischquelle macht für diese Rasse echten Sinn. Das Trockenfutter von Irish Pure basiert auf Fleisch aus irischer Weidehaltung und verzichtet vollständig auf Getreide, künstliche Aromen und Farbstoffe.

Meine persönliche Einschätzung: Bei Kleinhunden wie dem Bichon wird das Thema Ernährung oft unterschätzt, weil die Mengen so gering wirken. Aber gerade weil er so wenig frisst, zählt jeder Bissen. Billiges Futter mit viel Füllmaterial bringt ihm schlicht zu wenig von dem, was er braucht. Das Geld, das man beim Futter spart, gibt man erfahrungsgemäß beim Tierarzt wieder aus.

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Gesundheit: Worauf Bichon-Halter achten sollten

Allergien und Hautprobleme: Bichons reagieren vergleichsweise häufig auf Umweltallergene und Futtermittel. Das zeigt sich durch Kratzen, rötliche Pfoten oder stumpfes Fell. Wer das Futter umstellt und auf hypoallergene Optionen setzt, sieht oft schon nach wenigen Wochen eine Verbesserung. Die Care Linie von Irish Pure wurde speziell für empfindliche Hunde entwickelt.

Kniegelenksprobleme (Patellaluxation): Bei kleinen Rassen ist eine verschobene Kniescheibe leider keine Seltenheit. Im leichten Stadium verursacht sie zeitweise Lahmen – das sieht harmlos aus, ist aber schmerzhaft für den Hund und schränkt ihn in seinem Bewegungsdrang spürbar ein. Im fortgeschrittenen Stadium kann ein operativer Eingriff notwendig werden. Regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt helfen, Veränderungen früh zu erkennen.

Augen- und Ohrenpflege: Durch das dichte Fell rund ums Gesicht neigen Bichons zu Tränenflecken und Reizungen rund um die Augen. Die hängenden Ohren begünstigen außerdem Infektionen, wenn Feuchtigkeit im Gehörgang bleibt. Regelmäßiges Reinigen der Ohren ist Pflicht.

Zahngesundheit: Kleine Hunde haben oft zu wenig Platz für ihre Zähne, was Zahnstein und Entzündungen des Zahnfleisches begünstigt. Zähneputzen oder geeignete Kausimulatoren helfen präventiv.

Zu wem passt der Bichon Frisé?

Der Bichon Frisé passt sehr gut zu Menschen, die ihren Hund wirklich am Alltag teilhaben lassen wollen. Er ist kein Hund für lange Laufstunden oder ausgedehnte Wanderungen – wohl aber für Menschen, die einen aufmerksamen, fröhlichen Begleiter suchen, der in der Wohnung genauso glücklich ist wie im Café.

Für Senioren ist er eine gute Wahl, weil er genügsamere Bewegungsansprüche hat und trotzdem belebt und lebhaft ist. Für Familien mit Kindern funktioniert er gut, solange der Umgang mit kleinen Hunden respektvoll ist. Wer häufig reist oder viele Stunden täglich außer Haus ist, sollte sich gut überlegen, ob diese sehr menschenbezogene Rasse die richtige Wahl ist.

Für Menschen mit leichten Hundeallergien ist er oft besser verträglich als andere Rassen – weil sein Fell kaum Haare verliert und dadurch weniger Allergene in der Wohnung verteilt werden. Eine Garantie gibt es dafür allerdings nicht, denn Allergien reagieren individuell auf den Speichel und die Haut des Tieres, nicht nur auf das Fell.

Häufige Fragen zum Bichon Frisé

Ist der Bichon Frisé für Allergiker geeignet?

Bedingt. Der Bichon gehört zu den kleinen Hunden, die kaum haaren – er verliert also nur sehr wenige Haare und gilt deshalb als vergleichsweise allergenarm. Viele Menschen mit leichten Hundeallergien vertragen ihn besser als andere Rassen. Wer stark auf Hunde allergisch reagiert, sollte aber vorher Zeit mit einem Bichon verbringen, um die eigene Reaktion zu testen.

Wie oft muss der Bichon Frisé zum Hundefriseur?

Alle acht bis zwölf Wochen. Das Fell wächst kontinuierlich und verfilzt schnell, wenn es nicht regelmäßig gepflegt wird. Dazu kommt tägliches oder zumindest mehrmals wöchentliches Bürsten zu Hause.

Kann man einen Bichon Frisé alleine lassen?

Nur begrenzt. Der Bichon ist stark auf menschliche Gesellschaft ausgerichtet und kann Trennungsangst entwickeln. Kurze Phasen allein verträgt er, lange Stunden täglich nicht gut. Wer viel unterwegs ist, sollte das ernsthaft einplanen.

Ist der Bichon Frisé ein Kläffer?

Er bellt, aber er ist kein Dauerkläffer. Der Bichon meldet sich, wenn jemand an der Tür klingelt oder er aufgeregt ist, das ist aber wie bei jeder Rasse eine Sache des Trainings. Übermäßiges Bellen ist bei gut sozialisierten Hunden dieser Rasse eher selten. Wer ihn früh an verschiedene Alltagssituationen gewöhnt und klare Grenzen setzt, hat damit in der Regel kein Problem.

Wie viel Auslauf braucht ein Bichon Frisé?

Zwei bis drei Spaziergänge täglich reichen ihm völlig aus, insgesamt etwa 45 bis 60 Minuten Bewegung. Er ist kein Sportler, aber auch kein reiner Couchlieger. Ein bisschen Spiel und Abwechslung auf dem Weg hält ihn fit und zufrieden. Lange Wanderungen sind eher nichts für ihn, kurze Ausflüge mit viel Schnüffeln dagegen sehr.

Ist ein Bichon Frisé ein Anfängerhund?

Grundsätzlich ja. Er ist verträglich, lernbereit und nicht übermäßig eigensinnig. Was Ersthundehalter trotzdem wissen sollten: Kleine Hunde werden oft konsequenzlos erzogen, weil ihre Fehler niedlich wirken und das rächt sich. Wer von Anfang an klare Regeln setzt und mit positiver Verstärkung arbeitet, hat mit dem Bichon in der Regel einen unkomplizierten Begleiter.

Wie viel kostet ein Bichon Frisé?

Bei einem seriösen Züchter mit FCI-Papieren liegt der Preis meist zwischen 1.200 und 2.000 Euro. Günstigere Angebote aus unsicheren Quellen klingen verlockend, gehen aber häufig mit gesundheitlichen Problemen und fehlender Sozialisation einher, was langfristig teurer wird. Dazu kommen laufende Kosten für Futter, Tierarzt und die regelmäßige Fellpflege beim Hundefriseur.

Autor Kathrin Trusic
Kathrin Trušnic

Hundeernährungsexpertin

Kathrin Trušnic ist zertifizierte Hundeernährungsberaterin und leitet bei Irish Pure die individuelle Ernährungsberatung. Mit über zehn Jahren Praxis erstellt sie wissenschaftlich fundierte Futterpläne nach den offiziellen europäischen Ernährungsleitlinien für Heimtiere (FEDIAF) – vom sensiblen Welpen bis zum Senior. Wenn du mehr über Kathrin erfahren möchtest, oder eine individuelle und kostenlose Ernährungsberatung erhalten willst, klicke hier.

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