Hund im Auto – worauf es zu achten gilt
Mehr zum Thema Gesundheit findest du hier.

Hund im Auto – Sicherheit, Komfort & meine besten Tipps für entspannte Fahrten
Du willst mit deinem Hund im Auto unterwegs sein – sei es zum Tierarzt, in den Urlaub oder einfach zum nächsten Spaziergang? Dann gibt es einiges zu beachten, damit die Fahrt für euch beide sicher, stressfrei und angenehm wird.
In diesem Ratgeber erfährst du:
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Welche gesetzlichen Sicherheitsvorschriften für Hunde im Auto gelten
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Wie du deinen Hund bequem und sicher transportierst
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Welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest
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Meine persönlichen Erfahrungen aus vielen Fahrten mit Hund
Hund im Auto – warum Sicherheit an erster Stelle steht
Ein Hund im Auto ist nicht nur ein Passagier, sondern kann im Falle einer Vollbremsung schnell zur Gefahr werden – für sich selbst, für dich und für andere.
Fakt: Ein 20-Kilo-Hund entwickelt bei 50 km/h die Aufprallkraft eines vollgepackten Getränkeautomaten – nur mit mehr Fell und weniger Kleingeld. Falls du auch keine Lust hast 500 kg mit dem Nacken abzufangen, haben wir in diesem Artikel noch nützliche Tipps, die dir den nächsten Orthopädentermin ersparen und dich und deinem Vierbeiner ein sicheres Reisen ermöglicht.
Gesetzliche Grundlage
Der deutsche Gesetzgeber sieht in deiner Fellnase schlicht eine “Ladung”.
Und Ladung muss in Deutschland laut § 22 StVO so gesichert sein, dass sie bei einer Vollbremsung nicht als flauschige Kanonenkugel durchs Auto ballert.
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§ 22 StVO: Dein Hund zählt als „Ladung“ und muss so gesichert sein, dass er bei einer Vollbremsung nicht zum Geschoss wird. Bußgeld ab 35 €, bei Gefährdung bis 75 € + Punkt.
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§ 23 StVO: Du bist verantwortlich – dein Hund darf dich weder behindern noch ablenken.
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§ 2 TierSchG: Transport nur so, dass er nicht leidet – also keine Sauna-Sessions im Sommerauto, kein Rodeo-Ritt im Kofferraum und bitte auch keine spontanen Achterbahnfahrten über Schlaglöcher. Dein Hund soll ankommen und denken: „War ganz nett, können wir wieder machen“ – nicht: „Ich schreib gleich meiner Gewerkschaft.“
Größer ist besser
Wer einen mittelgroßen oder großen Hund besitzt, kommt also am Kombi oder sogar am Van nicht vorbei. Denn je kleiner das Auto und je größer der Hund, desto eher ist man gezwungen, die Rücksitze umzulegen oder gar zu entfernen, damit der Vierbeiner hineinpasst. Häufig lassen sich dann jedoch keine Trenngitter mehr installieren – zumindest nicht so, dass sie auch halten. Wird der Hund im Kofferraum untergebracht, sollte dieser so hoch sein, dass er darin stehen kann, ohne mit den Schultern oder dem Kopf ans Dach zu stoßen. Außerdem ist es vorteilhaft, wenn sich der Hund ohne Probleme um die eigene Achse drehen, bequem liegen und sich ausstrecken kann. Halb zusammengefaltet wird niemand gerne transportiert, ganz gleich wie kurz die Strecke sein mag oder wie viele Pausen man sich gönnt.
Manche Autohersteller bieten eigens angepasste Inlays für den Kofferraum an, maßgeschneiderte Gummimatten mit leicht hochgezogenem Rand. Die sind empfehlenswert, wenn sich der Hund beim Spaziergang gerne in Matschpfützen suhlt oder sich mit altem Laub und Erdreich paniert. Diese Mitbringsel verteilen sich dann weniger leicht im Innenraum des Autos. Ob der Hund besser in einer Box reist, ist individuell verschieden. Manche Hunde fühlen sich sicherer darin, andere gucken unterwegs hin und wieder gern aus dem Fenster. Wieder anderen wird übel davon. Ob man dunkel getönte Scheiben für den Kofferraum wählt, hängt also vom jeweiligen Hund ab. Empfehlenswert ist, Trenngitter immer vom Profi einbauen zu lassen.
Komfort für den Hund im Auto – so fühlt er sich wohl
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Gewöhnung: Lass den Hund den Innenraum oder die Transportbox erst einmal im Stand erkunden
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Temperatur beachten: Nie im Sommer im geschlossenen Auto lassen – Lebensgefahr!
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Rutschfeste Unterlage: Gibt Sicherheit und verhindert Ausrutschen bei Kurven
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Wasser und Pausen: Spätestens alle 2 Stunden anhalten, frisches Wasser anbieten
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Lieblingsdecke oder Spielzeug: Schafft vertraute Gerüche und reduziert Stress
Klima gut, alles gut
Gerade im Sommer ist eine leistungsfähige Klimaanlage das A & O für ein hundefreundliches Auto. Es muss dabei keineswegs eine sein, bei der man gradgenau die gewünschte Temperatur einstellen kann, einfachere Modelle, die lediglich stufenweise kühlen, tun es auch. Wichtig ist aber, dass die Kühle auch beim Hund ankommt, also beispielsweise mithilfe diverser Düsen von vorne nach hinten geleitet werden kann. Nichts ist frustrierender, als wenn man als Hundehalter auf dem Fahrersitz vor sich hin bibbert, während Bello hinten wie ein Verrückter hechelt.
So wichtig wie eine Klimaanlage im Sommer ist im Winter eine ordentliche Heizung. Viele Großraumwagen zeigen hier Defizite, die manchem Klimaanlagen-Problem ähneln: Vorne wird es bullenheiß, hinten bleibt es kalt, und der Hund kann weder trocknen noch warm werden. Fatal ist das vor allem bei langhaarigen Hunden, wenn sie nass geworden sind.
Sicher unterwegs – die besten Möglichkeiten, deinen Hund im Auto zu transportieren
1. Transportbox
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Vorteile: Höchste Sicherheit, besonders bei Unfällen
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Geeignet für: Lange Fahrten, kleine bis mittelgroße Hunde
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Tipp: Box immer quer zur Fahrtrichtung oder im Kofferraum befestigen
2. Hundegurt
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Vorteile: Einfach zu nutzen, günstig
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Geeignet für: Kurze Fahrten, mittelgroße bis große Hunde
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Nachteil: höheres Verletzungsrisiko bei Unfällen mit höheren Geschwindigkeiten
3. Trenngitter
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Vorteile: Viel Bewegungsfreiheit, ideal für große Hunde
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Geeignet für: Kombis oder SUVs
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Nachteil: Bei einem Frontalunfall weniger Schutz als eine Box
Meine persönliche Meinung zum Hund im Auto
Ich habe schon viele Stunden mit meinem Hund im Auto verbracht – von kurzen Fahrten zum Tierarzt bis zu langen Urlaubstrips ans Meer.
Mein Fazit: Eine gute Sicherung und eine entspannte Atmosphäre sind Gold wert.
Früher dachte ich, ein Hund sei angeschnallt auf der Rückbank glücklicher – bis ich einmal eine Vollbremsung machen musste. Seitdem nutze ich ausschließlich eine hochwertige, gut gepolsterte Transportbox. Der Hund ist sicher, ich bin entspannt und wir kommen beide stressfrei ans Ziel.
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