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Wenn Hunde streiten – Wann soll man eingreifen?

So mancher Streit unter Hunden kann massivere Formen annehmen, als einem lieb ist. Aber wie verhält man sich als Hundehalter eigentlich richtig?

Dafür gibt es leider kein Patentrezept. Grundsätzlich gilt zwar, dass man als souveräner, ranghoher Hundebesitzer auch für den Personenschutz seines Tieres zu sorgen hat. Das bedeutet grundsätzlich also auch, dass man eingreift und den eigenen Schützling rettet beziehungsweise verhindert, dass der eigene Hund einem anderen Schlimmes antut. Im Einzelfall kann das für den Menschen aber durchaus lebensgefährlich sein. Deshalb muss jeder Einzelfall ganz für sich betrachtet werden.

„Die müssen das unter sich ausmachen“

Diesem Satz begegnet man gar nicht so selten. Dabei ist er mit absoluter Vorsicht zu genießen. Grundsätzlich sind die meisten Hunde in der Lage, Streitereien unter sich auszumachen. Sie haben zudem auch immer die Chance verdient, die Dinge unter sich zu klären. Unter Hündinnen laufen Prügeleien allerdings oft anders ab als unter Rüden.

Bei Hunden die zusammen leben kann ein Futterneids-Kampf um einen Kauknochen oder Hundefutter ohne Getreide auftreten. Rüden können zwar durchaus leichter in Streit geraten. Die allermeisten Auseinandersetzungen sind dabei aber sogenannte „Kommentkämpfe“: Dabei messen die Kontrahenten ihre Kräfte, viel Lärm, blitzende Zähne und scheinbar totaler Körpereinsatz inklusive. Allerdings trägt trotz allem keiner auch nur einen Kratzer davon. Und: Gelingt es den Streithähnen, selbst einen Konsens auszuhandeln, vertragen sie sich hinterher zumeist auch wieder. Bei Hündinnen kann es dauern, bis sie einander an den Kragen gehen. Wenn sie es tun, ist es häufig ein sogenannter Ernstkampf. Der ist daran zu erkennen, dass nicht mehr gedroht und gelärmt, sondern dass fest zugebissen wird, mit der Absicht, den anderen zu verletzen. Dabei kann es wirklich um Leben und Tod gehen. Wird durch das sogenannte Beschädigungsbeißen keine der Rivalinnen ins Jenseits geschickt, sieht es mit künftiger Verträglichkeit mehr als düster aus.

Verschwenden Sie nicht Ihre Zeit damit, Ihre Hunde anzuschreien. Das funktioniert so gut wie nie. Ein wirklich lautes Geräusch, wie das eines Lufthornes, kann den Kampf manchmal zum Erliegen bringen, aber die meisten von uns wandern nicht überall mit einem Lufthorn in der Tasche herum!

Hunde Streiten

Taten statt warten

Ein Kommentkampf kann in einen Ernstkampf kippen. Vor allem, wenn kein Konsens erreicht wird, weil die Kontrahenten einander absolut ebenbürtig sind und keiner auch nur eine Pfotenbreite weichen will. Oft können solche Streitigkeiten durch Futterneid ums Hundetrockenfutter mit hohem Fleischanteil entstehen. Es kommt auch vor, dass ein kleiner und ein großer Hund übereinander herfallen oder dass ein erwachsener Hund einem Welpen ans Leder will. Sind die Chancen derart ungleich verteilt, ist ein Eingreifen immer angezeigt. Ob und wann er eingreift, kann aber jeder Hundebesitzer nur für sich entscheiden. Jedes Eingreifen ist vom Einzelfall abhängig, von den involvierten Hunden und auch von der eigenen Nervenstärke beziehungsweise auch der körperlichen Stärke.

Nützliches Equipment

Ein Kommentkampf lässt sich oft schon dadurch beenden, dass beide Hundebesitzer ihre Vierbeiner noch einmal laut rufen und dann in entgegensetzte Richtungen von den Hunden wegrennen. Denn mancher Hund fühlt sich durch seinen anwesenden Besitzer regelrecht gepuscht: „Ich polter mal los, Frauchen wird mir schon helfen, wenn es brenzlig wird“. Wenn Bello aber sieht, dass Herrchen oder Frauchen das nicht vorhaben, hält er sich vielleicht zurück. Ineinander verwickelte Hunde lassen sich häufig auch dadurch trennen, dass jeder der Hundebesitzer seinen Clown an den Hinterbeinen packt und hochhebt – was zumindest dann funktioniert, wenn man nicht gerade einen Neufundländer oder Ähnliches sein eigen nennt.

Vorsichtig vorgehen sollte man, wenn sich Hunde schon ineinander verbissen haben. Lässt einer nicht los, kann gewaltsames Auseinanderreißen der Tiere zu massiven Verletzungen führen. Sofern dergleichen vorhanden ist, zum Beispiel in der Hundeschule, kann dann ein Eimer kaltes Wasser helfen. Für den Ernstfall der Fälle lohnt sich jedoch auch die Anschaffung einer kleinen Dose Pfefferspray.

Tipps und Tricks, wenn Hunde streiten:

  • Auch nette Hunde können in Streit geraten und haben die Chance verdient, sich untereinander zu einigen
  • Sind die Chancen ungleich verteilt oder kommt es zu einem Ernstkampf, ist ein Eingreifen dennoch grundsätzlich angezeigt, wenn man das für sich verantwortet
  • Ernst ist es, wenn Blut fließt
  • Für den Fall der Fälle immer Pfefferspray in der Tasche haben

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