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Was sagt die moderne Lehre der Hundefütterung über den Fleischanteil?

Was sagt die moderne Lehre der Hundefütterung über den Fleischanteil?

Zurzeit brüsten sich viele Hundefutterhersteller damit, dass ihr Futter 70, 80, oder gar 85 % Fleischanteil beinhaltet. Doch was steckt genau hinter den Aussagen der Hundefutterhersteller und ist ein Fleischanteil von 85 % überhaupt gesund für Ihren Hund?

Fleischanteil im Trockenfutter

Kann ein Trockenfutter wirklich so viel Fleischanteil besitzen? Die Antwort lautet erst einmal: Ja, allerdings sollten Sie bei dem Fleischanteil ebenfalls auf den Rohproteinanteil beachten.

"Ein Hundefutter mit 85 % Fleischanteil, aber nur 20 % Rohproteinanteil sollte Ihnen zu denken geben. Oftmals ist es nämlich so, dass sich der Begriff des „verwendeten Frischfleisches“ auf den Anteil vor der Verarbeitung bezieht."

Beim Trockenfutter werden, wie der Name bereits vermuten lässt, die Zutaten getrocknet und verlieren Wasser.

Muskelfleisch mit hoher Qualität hat bei 300g ca. 55g Rohprotein enthalten – also ca. einen Prozentwert von 15-28 %. Trocknet man das Fleisch nun auf 100g herunter, bleibt der Rohproteinanteil von 55g immer noch erhalten, jetzt liegt der prozentuale Anteil bei ca. 50 %.

Sie sehen also selbst: sollte das Trockenfutter wirklich 85 % Fleischanteil besitzen, dann müsste um Umkehrschluss der Rohproteinanteil deutlich höher sein.

Muss die Nahrung für meinen Hund überhaupt so viel Fleisch enthalten?

Die momentane Diskussion, wie viel Fleisch der Hund zu sich nehme sollte, ist größer denn je. Oftmals wird aufgebracht, dass der Hund schließlich vom Wolf abstammt und der frisst in der freien Natur ausschließlich Fleisch, richtig? – falsch.

Auch ein reiner Karnivor (Fleischfresser) wie der Wolf benötigt mehr als Fleisch. Hat das Wolfsrudel ein Beutetier erlegt, wurde dies samt Organen wie Magen und Darm aufgefressen.

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Da es sich bei den Beutetieren im Regelfall um Pflanzenfresser oder Allesfresser handelt, nimmt der Wolf durch den Magen- und Darminhalt ebenfalls pflanzliche Stoffe zu sich. Wenn man sich jetzt unsere Hunde anschaut, sieht man außer dem generellen Körperbau immer weniger Ähnlichkeiten mit dem Wolf.

Durch die vielen Jahre der Domestizierung hat sich der Hund vom Verhalten und Aussehen stark vom Wolf entfernt, so auch sein Verdauungssystem und seine Bedürfnisse.

Tierärzte sprechen von dem heutigen Hund oftmals als Karni-Omnivor, also einer Mischung aus Fleischfresser und Allesfresser.

Hunde benötigen mehr Kohlenhydrate und pflanzliche Stoffe als ihr Urahne. Ein Wert, an dem Sie sich orientieren können, ist folgender: kleine Hunderassen benötigen pro Kg ca. 2-3g Protein, größere Rassen 1,2 – 1,5g pro Kg Körpergewicht (Diese Angaben beziehen sich auf gesunde Hunde im mittleren Alter, keine trächtigen oder sehr jungen Hunde – dort ist der Bedarf etwas höher).

Daher sollten Sie aufpassen, wenn Sie Ihrem Hund zusätzlich zu einer proteinreichen Hauptmahlzeit additional verschiedene, proteinreiche Trainingsleckerlis geben. Zu viel tierisches Protein kann bei Ihrem Hund Verdauungsprobleme auslösen. Hundefutter mit einem Fleischanteil von 50 – 70 % reicht also vollkommen aus, um Ihrem Hund alle nötigen Proteine zu verabreichen.

"Mit einem Fleischanteil von 65 % kann das Hundefutter genug Kohlenhydratquellen und pflanzliche Stoffe enthalten um Ihren Hund rundum zu versorgen."

Die Herkunft der Zutaten

Achten Sie darauf, dass das Fleisch aus guter Tierhaltung stammt. Bei enger Stallhaltung werden den Tieren oft diverse Medikamente und Antibiotika durch das Futter verabreicht.

Diese Medikamente lagern sich über Zeit im Fleisch der Tiere ab und landen somit schlussendlich im Napf Ihres Hundes. Hier können Sie sich über die Freilandhaltung unserer Kühe, Schweine, Schafe und Hühner informieren – Tierhaltung wie sie sein sollte.

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